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Über die Sinnhaftigkeit der E-Autoprämie lässt es sich gut diskutieren. Die angewandte Restriktion für die Prämie, diese lediglich für Fahrzeuge mit einem Nettopreis von bis zu 60.000 Euro geltend zu machen, entzieht sich jedoch jeglicher Nachvollziehbarkeit.

Das diese Grenze klar auf den Ausschluss des amerikanischen Elektroauto-Pioniers Tesla abzielt ist dabei offensichtlich. Auch das Unternehmen selbst meldete sich über das eigene Blog zu Wort und beteuerte das Unverständnis über den Entscheid der deutschen Behörden. Wenn man die Migration von Verbrennern zur E-Mobilität voran treiben möchte, so sollte dies uneingeschränkt gefördert werden, oder am besten gar nicht – denn eine Vorgabe von Technologie durch den Staat bzw. auch nur die Subvention und Bevorzugung ist nicht notwenig, denn die bessere Technologie wird sich zwangsweise immer durchsetzen.

Dieser Auffassung ist man auch bei Tesla. Denn nun ist das Unternehmen folglich gegenüber der Konkurrenz stark benachteiligt. Als Übergangslösung wurde die Basisausstattung des Model S 60, der derzeit günstigsten Variante, nun um das bisweilen standardmäßig verbaute Navigationsgerät, die Parksensoren, den Totwinkelassistenten sowie die Rückfahrkamera reduziert. Als Resultat erhält man einen neuen Nettopreis von rund 58.000 Euro. Die Förderung berücksichtigt hierbei nur den Preis der Basisausstattung – somit können bedenkenlos alle Features von der Aufpreisliste angekreuzt werden und man erhält trotzdem die Prämie von 4000 Euro. Wer hat sich denn das ausgedacht?!